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Joachim Löw

Nationalmannschaft

Welche Veränderungen erwarten das DFB-Team nach WM-Aus?

Welche Veränderungen erwarten das DFB-Team nach WM-Aus?

Die Weltmeisterschaft in Russland ist nicht wie erwartet abgelaufen: Dass das DFB-Team noch in der Vorrunde scheitert, konnte sich wahrscheinlich keiner sogar im schrecklichsten Alptraum vorstellen.  Das nächste große Turnier – die Nations League – steht schon vor der Tür und es müssen große Veränderungen vorgenommen werden, damit sich die Blamage bei der Weltmeisterschaft nicht wiederholt.

Flicken, was sich flicken lässt

Wer mal gerne casino online spielt, weiß ganz genau, dass es Situationen gibt, welche wir nicht beeinflussen können. Fußball gehört auf jeden Fall nicht dazu. Denn hier kann man aus eigenen Fehlern Schlüsse ziehen und sie nie wieder begehen.

Dass das Team klare Veränderungen braucht, hört man heute allerseits. Was konkret geändert werden muss, kann jedoch niemand eindeutig sagen. Sicher ist aber, dass diese Veränderungen allumfassend und tiefgreifend sein müssen und dass es nicht genügt, nur einem bestimmten Bereich Acht zu geben, während man alle anderen Bereiche vernachlässigt.

Trotz heftiger Kritik bleibt Joachim Löw auch weiter Bundestrainer – sein Vertrag läuft erst 2022 aus. In der Tat gibt es Argumente, welche für diese Entscheidung sprechen:

  • Dank seinem Innovationsgeist kann er eine neue Struktur der Mannschaft schnell entwickeln.
  • Löw scheut sich nicht, das deutsche Spiel zu ändern – das haben wir nach 2012 wie auch 2016 schon gesehen.
  • Er hat mit dem Team bereits viele Erfahrungen gemacht und weiß, wie da alles funktioniert.

Nun haben auch diejenigen Recht, die meinen, dass Veränderungen bei Joachim Löw selbst beginnen müssen. In Russland beging er viele Fehler, was Taktik und Spielführung angeht. Als fragwürdig kann man das „Sonderrecht“ von Manuel Neuer ansehen. Auch gegen den fehlenden Mannschaftsgeist hat Löw nichts getan.

Fans ohne Begeisterung

Am meisten sind wahrscheinlich nach der WM in Russland Fans des deutschen Teams enttäuscht. Nicht nur weil die National-Elf so früh im Turnier scheiterte, sondern auch weil sich die Mannschaft ihren Fans immer stärker entfremdet. Die ganze Geschichte geht aber auch in andere Richtung: So wurde z.B. Mesut Özil von den DFB-Fans heftig beschimpft – sowohl während der WM, als auch danach. Das kann die bereits existierenden Spannungen natürlich kaum mildern.

Der erste Rücktritt

Während noch kein Nationalspieler zurückgetreten ist, hat Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt angekündigt, dass er seinen Dienst quittieren möchte. Müller-Wohlfahrt arbeitete über 20 Jahre als Arzt der deutschen Nationalmannschaft. Seine Entscheidung begründet er mit dem Vorhaben, sich vollkommen auf die Tätigkeit beim FC Bayern München zu konzentrieren. Joachim Löw hat bereits den Rücktritt von Mull kommentiert: Er findet es „sehr bedauerlich“ und hatte als Trainer der Einschätzung von Müller-Wohlfahrt immer vertraut.

Zusammenfassung

Ob es der Nationalelf gelingt, das eigene Spiel wieder ins rechte Gleis zu bringen, hängt von vielen Faktoren ab. Eines kann man jedoch ohne jegliche Zweifel sagen: Ohne Veränderungen, und zwar in allen Bereichen, lässt sich kein grandioses Comeback erhoffen.

Foto: Steindy / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

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